Montag, 25.06.2018 08:10 Uhr

Italiens-Staatskrise verblüfft Frankfurter Finanzgipfel

Verantwortlicher Autor: Felix Pfitscher Frankfurt am Main, 30.05.2018, 13:00 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Wirtschaft und Finanzen +++ Bericht 6934x gelesen
Bei dem von der dfv Maleki Group veranstalteten Frankfurt Finance Summit: Ort-Frankfurt. Saal- Kap Europa
Bei dem von der dfv Maleki Group veranstalteten Frankfurt Finance Summit: Ort-Frankfurt. Saal- Kap Europa  Bild: Felix Pfitscher

Frankfurt am Main [ENA] Die gestrige Veranstaltung (29.05.2018) der "Frankfurt Finance Summit" steht neben dem Brexit und den damit verbundenen Chancen für den Finanzsektor sowie dem Finanzplatz Frankfurt am Main die fortschreitende Digitalisierung des Bankensektors. Hintergrund ist, ähnlich wie im Wirtschaftszweigen.

Weitere Schwerpunkte listen sich auf den Themen Weiterentwicklung der internationalen Finanzmärkte und Cybercrime . Unter den Referenten ist unter anderem der ehemalige Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem, der hessische Finanzminister Thomas Schäfer und Bafin-Präsident Felix Hufeld. Anwesend sind weitere hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und aus dem Finanzsektor. Ein absolut wichtiges Thema sollte eigentlich auf dem Frankfurter Finance Summit der Brexit und die Folgen für die Währungsunion eingehend erläutert werden.

Das Motto der Veranstaltung im Kap-Europa lautet: READY, STEADY, GO! Who is ready to set the pace in challenging times?

So soll das Euro-Clearing von London nach Frankfurt übersiedelt werden. Jetzt droht der Euro in Italien für eine tiefgreifende Staatskrise zu sorgen. So lange die Europäische Zentralbank (EZB), italienische Staatsanleihen kauft, kann deren Rendite nicht an hohen mass steigen, und so bleiben die extrem hohen Staatsschulden finanzierbar. Die Meinung vieler Finanzanalysten spielen nur eine untergeordnete Rolle, so lange die Regierung in Rom nicht aus dem Euro austritt und die EZB auf ihrer Seite hat.

Die grüne Ampel wurde bereits auf orange umgestellt. Italiens Kreditwürdigkeit wurde wegen der immens hohen Staatsschulden bei niedrigem Wachstum von den Ratingagenturen ohnehin mit „B“ bewertet. Eine weitere Prüfung folgt. Was für ein Wirtschaftsunternehmer noch erträglich wäre, gilt dies für die Staaten als „Frontalcrash“ und somit ein herber Autoritätsverlust. Information: Bei dem von der "dfv Maleki Group" veranstalteten Frankfurt Finance Summit , ist das erfolgreiche Unternehmen dieses Jahr erstmalig Kooperationspartner.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.