Freitag, 17.08.2018 10:58 Uhr

Hüttenberg konnte im Fuchsbau lange mithalten.

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Berlin, 03.06.2018, 20:59 Uhr
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Berlin [ENA] Zunächst haben die Berliner immer in Führung gelegen, aber das Schlusslicht Hüttenberg ließ sich nicht abhängen und konnten lange Zeit mithalten und das Spiel offen gestalten. Beim Spielstand von 8:5 lagen die Berliner erstmals mit drei Toren in Front. Zur Halbzeit hatten die Füchse immer noch einen Vorsprung von drei Toren und führten mit 15:12. Im allgemeinen wurde gegen den Letzten der Tabelle mehr erwartet.

Hüttenberg entpuppte sich als zäher Gegner. Kapitän Petr Stochl stand von Beginn an im Tor und konnte sich mit knapp zwanzig Paraden auszeichnen, die Quote erreichte Silvio Heinevetter in Spielen die er von Beginn an im Tor stand ebenfalls. Es war je eigentlich jedem klr das Heine und Petr auf einem Niveau anzusiedeln sind. Ein Machtkampf gibt es bei den beiden Torhütern sowieso nicht, sie pflegen offensichtlich ein freundschaftliches Verhältnis und helfen sich gegenseitig nach besten Kräften.

Die letzten fünf Minuten schenkte Stochl seinem Torhüterkollegen Heinevetter aus solidarischen Gründen. Wenn Heine von Beginn an gespielt hat dann agierte er ebenso, es funktioniert absolut mit den beiden Torhütern. Man hat aber auch beim gesamten Team den Eindruck das alles miteinander gemeistert wird. Eigenbrödler würden in diesem Team ohnehin keine Chance haben über einen längeren Zeitraum bei den Füchsen verbleiben zu können

Wie schon so oft verlief der zweite Durchgang erfolgreicher als vor der Halbzeit, so war es auch gegen den Tabellenletzten, die nun aber mehr Mühe hatten ihr Tor effektiv zu verteidigen, zu einfallsreich waren die Berliner in der Offensive. Die jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die mittlerweile in der Bundesligamannschaft integriert sind, sind kein Fremdkörper und mischen erfolgreich mit, Vor 8871 Zuschauern gewannen die Hauptstädter mit 28:23 recht klar und nach den Ehrungen, wo die A-Jugend für ihren Meistertitel geehrt wurden und Petr Stochl verabschiedet wurde, weil er seine Karriere nach dem heutigen Spiel beendet hat, aber als Torwarttrainer weiterhin bei den Füchsen bleibt.

Nach den Ehrungen wurde vor der Halle ein Fanfest veranstaltet, so wie es schon oft durchgeführt wurde. Die Brauerei Berliner Kindl stellte Freibier zur Verfügung, was für durstige Kehlen durchaus willkommen war und auch rege genutzt wurde. Bei den Hauptstädtern geht es eben nicht nur um Handball, es wird auch für das leibliche Wohl ab und an gesorgt. Bob Hanning ist offensichtlich der Mann für solche Sachen und arrangiert nicht nur all4es für den Verein, sondern ist auch für die Fans da um ihnen ein breitgefächertes Spektakel zu bieten. Dadurch wird es nie langweilig und wenn der sportliche Erfolg beibehalten werden kann, dann wird es sicherlich nicht das letzte Fanfest gewesen sein.

Jetzt wo die Saison beendet ist kann Geschäftsführer und Jugendtrainer keinesfalls die Füsse hochlegen, vielmehr hat er damit zu tun neue Spieler an Land zu ziehen, die das Niveau zumindest halten , im positiven Fall sogar steigern können. Bob Hanning hat bei den Verpflichtungen neuer Spieler immer eine glückliche Hand gehabt, was auch bei der Verpflichtung von Trainer Velimir Petkovic der Fall war. Von dieser Stelle aus kann man dem Bob nur weiterhin ein glückliches Händchen wünschen.

Füchse Berlin gegen TV05/07 Hüttenberg 28:23 (15:12)

Torschützen: Oliver Milde 6, Mathias Zachrisson (5), Fabian Wiede (4), Hans Lindberg (3), Bjarki Elisson, Johan Koch (je 2), Kevin Struck, Rolando Urios Gonzales, Erik Schmidt (je1) – Raghar Johansson (5), Tomas Sklenak, Daniel Wenig (je 4), Dominik Mappes (3), Christian Rompf, Tobias Hahn (je 2), Moritz Lambrecht, Moritz Zöth, Johannes Klein (je 1) Siebenmeter: Hans Lindberg (2/2) – Daniel Wenig (3/2), Dominik Meppes (1/0), Tobias Hahn (1/1)

Verwarnungen: Fabian Wiede, Drago Vukovic, Jakov Gejun (je 1) – Moritz Lambrecht, Mario Fernandes, Raghar Johansson (je 1). Zeitstrafen: Fabian Wiede, Oliver Milde, Jakov Gojun (je 1) – Moritz Lambrecht, Jannik Hofmann (je 1). Schiedsrichter: Christoph Immel und Ronald Klein. Auszeiten: Füchse (3) – Hüttenberg (3). Zuschauer: 8871 in der Max-Schmeling-Halle in Berlin.

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