Sonntag, 22.07.2018 03:05 Uhr

Tränen der Freude und des Irrsinns

Verantwortlicher Autor: Joachim Emmerich Frankfurt Main, 10.07.2018, 16:20 Uhr
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Frankfurt Main [ENA] Wie nah liegen doch diese Gefühle wenn die Augen tränen? Im TV: Freude über die Rettung der 12 Jungs und ihres Trainers in Thailand. Lob ständige Berichtserstattung. 1.000 Journalisten. Sonderberichte auf den TV-Kanälen. Ja klar: Erleichterung alle sind gerettet. Alle 13. Eine enorme Leistung und Logistik in diesem abseits liegenden Gebiet. Viel Hilfe aus allen Regionen der Welt.

... und nur einen Klick auf der Fernbedienung weiter. Und schon berichtet Antonia Rados ( TV Journalistin ) aus Flüchtlingslagern und der augenblicklichen Lebenssituation im Jemen. Dort wo ein Krieg wütet, dessen Hintergrund eigentlich wem bekannt ist ? Die Häuser sind zerstört , eine Infrastruktur nicht vorhanden. Verletzte in Krankenhäusern ohne ausreichende ärztliche Hilfe. Kinder die um Essen betteln. Einfach entsetzliche Zustände

Es berührt schon das Herz. Besonders traurig muss man sein, dass hier nicht wirklich geholfen werden kann. Wem denn. Den Kriegstreibern mit mehr Waffen. Den entwurzelten Familien mit dem Notwendigsten ? Merkwürdig... Waffen scheint es genug zu haben, nur die zum normalen Leben notwendigen Dinge, wie Essen, sauberes Wasser, Hilfe in jeglicher Form fehlt. Den jungen Leuten in Thailand stand die ganze Welt bei. Und den Kindern im Jemen. Wie hartgesotten muss man denn sein, wenn einem keine Tränen kommen beim Blick in diese traurigen Kinderaugen. Diese Hilflosigkeit die man hat, nicht helfen zu können.

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