Freitag, 22.06.2018 00:06 Uhr

Auf der Suche nach dem Papageientaucher.

Verantwortlicher Autor: Thomas Schuster Island, 09.06.2018, 13:31 Uhr
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Puffin
Puffin  Bild: Thomas Schuster

Island [ENA] 28 bis 34 cm groß, markantes Aussehen, Lebensraum während der Brutzeit von Ende August bis Anfang April ausschließlich auf dem offenen Meer - Papageientaucher (Fratercula arctica) machen es Anhängern und Freunden mit einem Treffen nicht so einfach. Insofern gilt es, seltene Gelegenheiten zu nutzen.

Island in der "Sommerzeit" bietet einige gute Möglichkeiten auf ein Rendezvous mit dem Alkenvogel. Wahlweise per Schiff vom Hafen im nördlichen Hùsavìk, wo an der vorgelagerten Insel Lundey weit über 100.000 Papageien-Taucher Paare nisten. Noch effektiver, wenngleich weitaus anstrengender, am deutlich abgelegenen Vogelfelsen Látrabjarg der Westfjorde. So oder so - die Population scheint riesig und beeindruckend.

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Für welche der Möglichkeiten man sich auch immer entscheidet, die Suche gestaltet sich überraschend schnell, effektiv und unproblematisch. Das beeindruckende Schauspiel tausender und abertausender Papageientaucher in dichten Kolonien, untermalt von fallenden und steigenden "orr...o-o" und "arr...ha-ha" Rufen, erinnert ein klein wenig an beste "Die Vögel" Zeiten von Alfred Hitschkok, freilich ohne jegliche Bedrohung für Schaulustige, Touristen und Birdwatcher aller Nationen.

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Faktencheck: Bootstouren ab Hùsavìk mehrmals täglich, alternativ "nur" zur Insel Lundey, oder im Rahmen einer zweistündigen Whale-Watching Tour. Kosten ca. 150 Euro pro Person. Fahrt zum Vogelfelsen Látrabjarg im besten Fall mit dem eigenen Mietwagen. Entfernung von der Hauptstadt Reykjavik ca. 420 Kilometer. Achtung - erhöhte Fahrtzeit von ca. 5 1/2 bis 6 Stunden beachten (Geschwindigkeitsbeschränkung 90 km/h, bei gleichzeitig sehr vielen Schotter- und Offroad-Teilstrecken).

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