Dienstag, 22.01.2019 16:21 Uhr

Die Basilika Santa Prassede in Rom

Verantwortlicher Autor: Carlo Marino Rom, 07.01.2019, 09:05 Uhr
Presse-Ressort von: Dr. Carlo Marino Bericht 3484x gelesen

Rom [ENA] Die Basilika Santa Prassede (lat.Sanctae Praxedis) ist eine frühmittelalterlicher Titelkirche in Rom . Sie befindet sich auf dem Hügel Esquilin.Diese Basilika, eine Schatztruhe mit Kunst, Kultur und Glauben, stammt aus dem fünften Jahrhundert, und sie als Titulus (817-824) bekannt war. Von 817 bis 824 ließ Papst Paschalis I die Kirche von Grund auf neu errichten.Das Gebäude, Santa Prassede das bedeutendste Beispiel

byzantinischer Kunst in Rom. Vorbild für den Bau war Alt Petersdom. Die wichtigsten Mosaike sind in der Apsis, die den Betrachter bereits aufgrund ihrer Komplexität,auffangen kann. Auf der Ostseite ist die Zeno-Kapelle (Cappella di San Zenone: Zeno(n) * in Nordafrika † 12 April 371 oder 372 ist ein Heiliger der katholischen und der orthodoxen Kirche und war Bischof von Verona) angebaut. Sie wurde in der Amtszeit des Papstes Paschalis I errichtet und mit vergoldeten Mosaiken ausgestattet. Die Kapelle wird zu den bedeutendsten Bauwerken des 9. Jahrhunderts in Rom gezählt.

Fresko in Santa Prassede. Rom

Diese Kapelle ist auch bekannt als "Der Garten des Paradies „wegen seiner Schönheit und Raffinesse.Der Decke ist mit Mosaiken mit goldenem Hintergrund . Unter den theologischen Themen, die in den Bildern zu finden sind, gibt es Christus, der hinabsteigt, um Adam und Eva zu befreien , die Heiligen Petrus und Paulus, die bei Etimasia, (der leere Thron) auf das zweite Kommen Christi warten. Es geben auch die Reliquien der Säule der Geißelung (Flagellation ), die 1223 von Kardinal Giovanni Colonna, während des Pontifikats von Onorius III (Censio Savelli, 1216-1227) von Jerusalem nach Rom gebracht wurde.

In der Kruzifixkapelle befindet sich auch eine Skulptur eines unbekannten Künstlers des 14. Jahrhunderts. Es wird vermutet, dass es bei dem bemalten Holzkreuz von Christus die heilige Birgitta von Schweden (1303-1373) gesprochen habe. Die Basilika beherbergt auch ein Todesdenkmal für Giovanni Battista Santoni, das auf das frühe 17. Jahrhundert datiert wurde und als ein frühes Werk von Gian Lorenzo Bernini gilt. Gegenüber der Kapelle San Zenon befindet sich die von Bernardo Olgiati in Auftrag gegebene Kapelle Olgiati, die zwischen 1583 und 1586 von Matino Longhi dem Älteren erbaut wurde. Die Gewölbedecke wurde von Cavalier d'Arpino (1568-1640) errichtet und ist mit einem Fresko der Himmelfahrt bedeckt.

Das Altarbild von Federico Zuccari (1540-1609) zeigt Jesus mit Veronica. Die Basilika wurde den Mönchen von Vallombrosa von Papst Innozenz III (1198-1216) übertragen. Hier residierten die Heiligen Cyril und Method, und die Heiligen Karl Borromeo und Robert Bellarmino erhielten dies als ihre Titelkirche als Kardinale. Am allermeisten kann man in dieser Basilika eine großzügige Spiritualität leben.

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