Samstag, 17.11.2018 13:57 Uhr

Was macht eigentlich ein Brandschutzwart?

Verantwortlicher Autor: Rembor Xanten, 18.10.2018, 21:04 Uhr
Fachartikel: +++ Internet und Technik +++ Bericht 4199x gelesen

Xanten [ENA] Jeder kennt die Feuerwehr. Von der Feuerpolizei hat man auch schon gehört. Aber die Wenigstens wissen was ein Brandschutzwart oder ein Brandschutz-Beauftragter sind. Dabei sind die Aufgaben die diese Personen erfüllen lebensrettend! Die Feuerwehr, das wissen wir allen, die kommt wenn’s brennt. Aber muss es denn überhaupt so weit kommen? Kann man etwas tun damit es gar nicht erst brennt? Wenn ja was kann man tun?

Mit dieser Frage beschäftigen sich Brandschutzbeauftragte von Berufswegen. Einen Brandschutzbeauftragen muss jeder Betrieb haben. Das ist nicht unbedingt eine Vollzeitbeschäftigung, kann aber eine sein. In einem Drogeriemarkt kann wird es wohl ein speziell ausgebildeter Mitarbeiter zusätzlich übernehmen, in einem großen Chemiebetrieb wie der BASF wird es eher ein Vollzeitjob sein. Der Brandschutzbeauftragte trägt die Verantwortung, die Brandschutzwarte sind seine Mitarbeiter. Sie sind verantwortlich für das Vorhandensein, die Funktion und die Wartung von Feuerlöschgeräten, Fluchtwegen, Alarmsystemen wie Rauchmeldern und Feuermelder, entwickeln aber auch Notfallpläne wie z.B. Fluchtpläne, Evakuierungsabläufe und Verhaltensanweisungen

bei Bombendrohungen. Sie organisieren regelmäßige Brandschutzübungen, stellen sicher dass die Beschilderung von Fluchtwegen und Feuerlöschstationen korrekt ist und unterweise Mitarbeiter in der Brandbekämpfung. Immer wieder wird nämlich in der Aufregung eines Ernstfalles vergessen dass es verschiedene Arten von Feuer und verschiedene Feuerlöscher gibt. Die Brandklassen A bezeichnen Feststoffbrände wie z.B. Holz, die mit Wasser gelöscht werden können. B steht für Flüssigbrände wie Benzin, Aceton oder Chemikalien. Die können nicht mit Wasser gelöscht werden, sondern nur mit Schaum. Das B auf dem Feuerlöscher zeugt an, dass diese Löschschaum enthält. Brandklasse C bedeutet Gasbrände die mit Kohlenstoff gelöscht werden müssen.

Da man nicht in den Feuerlöscher hineinschauen kann, ist er in diesem Fall mit C gekennzeichnet. F schließlich steht für Fettbrände, meist in der Küche, wo man eine Löschdenke verwendet, keinesfalls Wasser! Im privaten Bereich gibt es natürlich keine Brandschutzwarte – hier ist jeder sein eigener Brandschutzbeauftragter. Und das sollte man in eigenem Interesse sehr ernst nehmen: Die meisten Brände kommen im privaten Haushalt vor, die meisten Brandopfer auch. Denn meistens ist für jeden Schnickschnack Geld da, nur nicht für einen Feuerlöscher oder vernünftigen Rauchmelder, wie uns sehr bald wieder die jährlichen traurigen Meldungen von Christbaumbränden und Sylversterböller-Unfällen vor Augen führen werden.

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